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Nach ISO 9001:2015 zertifiziert

Glossar der Elastomerverarbeitung

PFAS

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine Gruppe von mehreren tausend Industriechemikalien. Wegen ihrer sehr stabilen Kohlenstoff-Fluor-Bindung bauen sie sich in der Umwelt kaum ab und werden deshalb auch „Ewigkeitschemikalien“ genannt.

Warum ist PFAS ein Thema?

In der EU wird eine weitreichende Beschränkung von PFAS unter der REACH-Verordnung diskutiert. Einzelne Stoffe wie PFOA und PFOS sind bereits verboten bzw. stark eingeschränkt. Viele Kunden fragen deshalb nach, ob Bauteile PFAS enthalten.

PFAS und Dichtungen

Nach der breiten Definition, die der EU-Beschränkungsvorschlag verwendet, zählen auch Fluorelastomere wie FKM/FPM und Fluorpolymere wie PTFE dazu. Dichtungen aus EPDM, NBR oder Silikon kommen in der Regel ohne PFAS aus. Bei der Werkstoffwahl beraten wir Sie gern zu PFAS-freien Alternativen.

PFAS bei SIEGEL

Unsere Erklärung zum Einsatz von PFAS in Elastomeren und Dichtungsprodukten finden Sie im Downloadbereich. Für eine verbindliche Bewertung einzelner Artikel nennen Sie uns bitte Artikelnummer, Werkstoff bzw. Mischungsnummer und die zugrunde gelegte PFAS-Definition.

Fragen zum Begriff?

Wir beraten Sie technisch

Sie haben eine konkrete Anwendung oder Frage zur Elastomerverarbeitung? Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen mit Werkstoff, Verfahren und Zulassung weiter.